Architektur

Eine der wichtigsten Grundlagen für Unternehmen heute ist eine effektive und effiziente IT, welche man durch eine optimale Architektur erreicht. Die Art und Weise, mit der wir Informationen erstellen, nutzen und speichern entwickelt sich weiterhin mit rekordverdächtiger Geschwindigkeit und in einem nie dagewesenen Ausmaß. Das hat drastische Auswirkungen auf die Server-Hardware, die Netzwerke und die Storage-Systeme.

Bestandteile einer IT-Architektur:

Hardware

Die wichtigsten Faktoren hierbei sind Arbeitsspeicher, Anzahl der CPUs beziehungsweise deren Steckplätze (Sockets), eine redundante Stromversorgung und die überdurchschnittliche Qualität der einzelnen Bauteile um Dauerbetrieb zu gewährleisten. Der Trend geht zunehmend zu „pre-engineered systems“ (standardisierte Hard- und Software) und sogenannten „Out-of-the-box“ Lösungen. Die vereinfachte Kompatibilität ermöglicht es beispielsweise neue Updates und Releases einfacher und schneller auszurollen. Auch die Inbetriebnahme fällt leichter, da die Systeme vorkonfiguriert und getestet angeliefert werden (flexible Konfiguration ist dennoch möglich). Ein weiterer Vorteil dieser pre-engineered systems ist die Zeit- und Kosteneinsparung: Nachdem alles aus einer Hand geliefert wird, werden Hardwarekosten eingespart und die Inbetriebnahme ist nach nur sehr kurzer Zeit bei vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand möglich.

Netzwerk

Für ein stabiles und zuverlässiges Rechenzentrum ist vor allem das Netzwerk, dessen Anbindung und die Bandbreite von elementarer Bedeutung. Während groß aufgestellte Unternehmen häufig eigene Anbindungen zwischen verschiedenen Rechenzentren verlegen lassen sind kleinere Firmen auf die bestehende Infrastruktur angewiesen.

Storage

Auf Grund der immer größer werdenden Datenmenge und Speicherplatz-Engpässen muss gerade im Rechenzentrum ein effizienterer Umgang mit physikalischem Speicher erzielt werden. Dies betrifft nicht nur die Komprimierung der entsprechenden Daten, sondern auch den intelligenteren Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Unternehmen werden dazu veranlasst, effizientere Wege für das Management unstrukturierter Daten – wie zum Beispiel Bilder, Videos, E-Mails und Text – über längeren Zeitraum hinweg zu finden. In erster Linie betrifft dies die Storage-Systeme der Rechenzentren mit hoher Datenverarbeitungsrate. Hier weicht man immer mehr von serverbasiertem Speicher ab und tendiert zu einem zentralisierten Storage-System.

Zentrale Storage-Systeme

Die Vorteile eines zentralisierten Storage-Systems liegen auf der Hand. Neben der deutlich einfacheren Verwaltung und Überwachung spielt vor allem die Hochverfügbarkeit der Daten durch redundante Schreibvorgänge auf verschiedene Festplatten (welche dennoch ein zusammenhängendes Volume ergeben) eine wichtige Rolle.

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