Kirk: "Wie kommen wir nur hier weg. ... Haben Sie eine Idee, Mr. Spock?" Spock: "Tja, Ideen habe ich schon. Aber mit der Durchführung hapert es im Moment"

Dieses Zitat aus Raumschiff Enterprise könnte einen initialen Vergleich zur IT eines mittelständischen oder großen Unternehmen darstellen. Ideen zur Verbesserung der eigenen IT gibt es viele, die Umsetzung des ganzen stellt die meisten Unternehmen aber vor unüberwindbar erscheinende Herausforderungen. Das beginnt schon bei grundsätzlichen Dingen wie dem aktuellen Softwarestand der einzelnen Server.

Bei 2 Linux VMs fällt es nicht schwer, hier Schritt zu halten. Ab 20 wird es jedoch schwer, den roten Faden in der Infrastruktur zu behalten. Dies gilt sowohl bei Servern, als auch auf Desktopsystemen (Workstations, ThinClients, usw.). Wenn man sich auf jeder Maschine manuell einloggen, den Updatezyklus starten und sich mit einem "exit" wieder verabschieden muss, ist es ab einer gewissen Anzahl von Systemen umständlich und fehleranfällig.

Meist sind die Softwarestände der eingesetzten Systeme, Services und Anwendungen (z.B. Betriebssystem, Webserver, Homepage) außerdem an Prozesse und Stagings gebunden - Test, Preproduktion und Produktion. Das Update einer Anwendung zieht meist auch Änderungen am Betriebssystem mit sich. Zudem kommen Faktoren wie Security und erweiterte Funktionalität hinzu. Alle notwendigen Schritte manuell durchzuführen mag auf einer Maschine noch machbar sein, bei mehreren Maschinen sollte man sich allerdings ernsthafte Gedanken darüber machen, diese Prozesse zu automatisieren.

Scotty:    "Captain, wir haben ein Problem mit dem Warpkern."
Kirk:    "Wie lange brauchen sie für die Reparaturen?"
Scotty:    "Mindestens zwei Tage."
Kirk:    "Ich gebe ihnen zwei Stunden."
Scotty:    "Ich mach's in einer......"

Eine zentrale Einheit in der internen Infrastruktur, welche den aktuellen Stand inventarisiert, analysiert und updatet ist unbedingt notwendig um die Verwaltung und den Betrieb der eigenen IT sinnvoll zu gestalten. Diese sollte aktuelle Paketstände aus einer definierten Quelle synchronisieren, konfigurierte Channels aktuell halten und mit einem einfachen klick einen Stand zu einem Datum einfrieren können. Meist fordern die IT Prozesse auch einen Durchlauf mehrerer Stufen (Staging), sodass ein Update erst getestet wird bevor dieses auf alle Produktivsysteme eingespielt werden kann. Eine flexible Anpassung an die internen Prozesse ist genauso wichtig, wie eine Rechteverteilung, welche Zugriff auf Informationen erlaubt oder verweigert. Berechtigungsstufen für User bis hin zur Rollenverteilung einer ganzen Organisationseinheit sind sehr wünschenswert, wenn man Verantwortungen intern verteilen möchte.

Spacewalk ist die favorisierte Wahl was Updatemanagement und Inventarisierung angeht. Dieses umfangreiche Stück Software kümmert sich um die automatische Synchronisation aller definierten Repositories. Zudem vergleicht es registrierte Maschinen (und dessen Paketstände) mit aktuellen Sicherheitslücken (Errata) und alarmiert den Administrator im Problemfall über das Dashboard und per Mail. Die Weboberfläche ist modern und intuiitiv gestaltet. So gelingt auch eine einfache Übernahme vom Testing ins Produktive problemlos.

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