Am 23. Juni 2016 ist die Version 4.0.0. von oVirt, einer Open Source Alternative zu VMware vSphere, released worden. Der entscheidende Vorteil der neuen Version ist die einfachere Bedienbarkeit:

Es gibt ein neues Dashboard, welches das Monitoring und die Kontrolle über das Rechenzentrum vereinfacht. Datentabellen in der WebAdmin Oberfläche unterstützen nun "column control". Mit diesem Menüpunkt können nun Sichtbarkeit und Position der Zeilen frei gewählt werden. Der Admin kann im Sitzungs-Tab die IP-Adresse des Clients, die Startzeit der Maschine und den letzten Zugriff darauf sehen.

Und last but not least kann der Nutzer ab Version 4 selbst entscheiden, ob ein Konsolen-Fenster standardmäßig im Vollscreen Modus geöffnet wird oder nicht.

Weiter punktet die neue oVirt Version mit einer Reihe neuer technischer Features. Außerdem steht nun ein mobiler Client for oVirt für Android Geräte zur Verfüngung. Ab Version 4 kann jetzt auch zwischen verschiedenen Festplatten Interfaces (IDE, SCSI, SATA) gewählt werden. Beim Erstellen einer VM aus einem Template kann der Nutzer zwischen zwei Volume Formaten wählen: Raw oder QCOW2. Backups, die unter der Version 3.6 erstellt wurden, können unter der Version 4.0 direkt wieder hergestellt werden. In den E-Mails der Hosts wird jetzt der Hostname der VM mit ausgegeben und zu guter letzt ist die Live-Migration für host-zu-host Migrationen mit dieser Version deutlich schneller geworden.

Alles in allem ist die Version 4.0 ein solider Schritt vorwärts. Wir freuen uns darauf, wie es mit oVirt weiter geht.

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