Universität München
Die IT-Infrastruktur der Universitäts-Sternwarte München (USM) erstrahlt im neuen Glanz - ATIX com.oonics Diskless Shared Root Cluster löst eine Tru64 Cluster Infrastruktur ab
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Die IT-Infrastruktur der Universitäts-Sternwarte München (USM) erstrahlt im neuen GlanzATIX com.oonics Diskless Shared Root Cluster löst eine Tru64 Cluster Infrastruktur ab“Der com.oonics Diskless Shared Root Cluster ist ein hervorragender Ersatz für den Tru64 Cluster und ist verglichen mit der alten Lösung durch den Einsatz von Standard Industrie-Servern sogar erheblich kostengünstiger. Nach dem Testen von verschiedenen Ersatzlösungen stand fest, dass nur der Diskless Shared Root Cluster von ATIX für uns in Frage kommt ”. Dr. Rudolf Gabler, IT-Leiter des Rechenzentrums der USM Die Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU) gehört zu den forschungsstärksten und international renommiertesten Universitäten in Deutschland. Im Jahre 1472 gegründet, ist die LMU eine der ältesten Unis in Deutschland und Arbeitgeber für 12.000 Mitarbeiter in Forschung, Service und Management. Insgesamt stehen den rund 48.000 Studierenden 700 Professorinnen und Professoren in 18 Fakultäten zur Verfügung. Die Fakultät für Physik ist eine der größten in Deutschland. 280 Wissenschaftler forschen in fast allen modernen Gebieten der Physik, darunter auch die Astrophysik, bei der die Universitäts-Sternwarte München (USM) eine große Rolle spielt. Die Sternwarte, mit ihrer bewegten Geschichte, befindet sich immer noch an der historischen Stelle im jetzigen Münchner Stadtteil Bogenhausen an der sie vor 190 Jahren erstmals errichtet wurde. Die USM besitzt ein eigenes Rechenzentrum, in dem drei Tru64 Cluster betrieben wurden, auf denen Datenbankdienste, wie MySQL und Postgres, Fileservices- (Samba) und Druckdienste (cups), sowie Proxydienste (Squid), als auch weitere Services wie LDAP, INN, Streaming-Media und verschiedene Infrastrukturdienste liefen. Nach der Bekanntgabe des Herstellers Hewlett Packard, Tru64, eine Unix-Variante für Alpha-Prozessoren, abzukündigen musste einen neue adäquate Alternativlösung für die Tru64 Cluster gefunden werden. Zwar garantiert HP bis mindestens 2011 den Support, doch das Ende des Alpha-Unix ist absehbar. Voraussetzung für die neue Lösung war eine hochverfügbare Linux-Lösung mit Shared-Root. Dr. Rudolf Gabler, IT-Leiter des Rechenzentrums der USM, testete verschiedene Lösungen, die aber durch zu komplexen Managementaufwand, zu teure Hardware, hohe Support- und Lizenzkosten, oder Leistungseinbußen seinen Ansprüchen nicht genügen konnten. “In dem com.oonics Diskless Shared Root Cluster fanden wir eine adäquate Lösung, die sich ähnlich verhält wie der Tru64 Cluster, die genauso einfach und elegant zu verwalten und zugleich sehr leicht skalierbar ist, nicht zu vergessen die geringen Investitions- und Betriebskosten”, erläutert Dr. Rudolf Gabler. ATIX spezialisiert auf hochskalierbare IT-Plattformen im Rechenzentrum, entwickelte den com.oonics Diskless Shared Root Cluster auf Basis des Red Hat Global File Systems (GFS). Der Diskless Shared Root Cluster löst die Probleme der traditionellen Ansätze, wie hohe Kosten für mehrfache Datenhaltung, schlechte Skalierbarkeit, und die Gefahr eines Single Point of Failure (SPoF), indem alle Server in dem Cluster direkten Zugriff auf die Speichergeräte haben und diese konkurrierend gleichermaßen lesen und beschreiben können. Das GFS verbindet Applikations-Server und ein angebundenes Speichernetzwerk (Storage Area Network - SAN) und ermöglicht parallele Filesystem-Zugriffe von allen Cluster-Knoten aus auf ein zentrales Speichersystem. Die Tru64 Cluster der USM wurden durch ein Dell Bladesystem mit vier Knoten á 2 x 3.6 GHz Emt64 Intel Prozessoren gekoppelt mit einer EVA 5000 von HP ersetzt. Die Red Hat Cluster Suite sorgt für die Übernahme der Dienste eines ausgefallenen Servers durch einen anderen. Das Herzstück des Systems bildet das Red Hat GFS. Der integrierte Cluster Logical Volume Manager (CLVM) ermöglicht parallele Dateisystemzugriffe von allen Cluster-Knoten aus auf das zentrale Speichersystem. Der CLVM virtualisiert die Storage Einheiten und vereint sie zu einem Single Logical Pool. Dadurch sind Veränderungen in der Volume Manager Konfiguration für alle Cluster-Server im SAN sofort sichtbar. Da in einem GFS Storage Cluster viele Server auf dieselben physikalischen Datenblöcke zugreifen, gibt es eine Instanz zur Koordination der verteilten Zugriffe - den so genannten Distributed Lock Manager (DLM). Dieser gewährleistet die Datenkonsistenz des Dateisystems. “Der com.oonics Diskless Shared Root Cluster ist ein sehr flexibles System und kann optimal an die Kundenanforderungen angepasst werden”, so Mark Hlawatschek, Geschäftsführer von ATIX. “Bei der USM zum Beispiel wurde anstelle eines externen Loadbalancers ein clusterinternes Loadbalancing integriert. Dass bedeutet der Loadbalancer wird auf die produktiven Knoten gelegt und ist dadurch direkter Bestandteil des Clusters. So werden Anfragen an einen Server im Cluster automatisch auch auf die anderen Cluster-Server verteilt.” Die Besonderheit und das bisher einzigartige Konzept des von ATIX entwickelten com.oonics Diskless Shared Root Clusters besteht darin, dass die Cluster-Knoten vollständig, in diesem Fall ohne den Festplatten der Dell Blades auskommen und direkt vom SAN booten. Diese Konfiguration ist optimal skalierbar: neue Ressourcen in Form neuer Server-Hardware können nach dem “Plug & Play”-Prinzip einfach hinzugefügt werden, weil auch das Betriebssystem zentral auf dem Speichersystem installiert ist. Es erleichtert auch die Pflege des Betriebssystems enorm, weil pro Cluster nur eine Instanz des Betriebssystems zu aktualisieren ist. Die konsequente Trennung von Cluster-Knoten und zentralem Disk-Storage konsolidiert jegliche Information über den Aufbau und Inhalt des Clusters im zentralen Speichersystem. Bei Ausfall eines Servers ist keinerlei Information betroffen, die wiederhergestellt werden muss. Dies reduziert die Wiederherstellungszeit eines Cluster-Knotens auf ein Minimum. Es wird einfach nur die Server-Hardware ausgetauscht, um das System wieder in Normalzustand zu versetzen und die gesamte Verfügbarkeit des Clusters wird erhöht. Der Cluster kann außerdem über den com.oonics GrayHead Appliance, den Mangement- und Monitoring Server von ATIX, remote überwacht und verwaltet werden. “Der com.oonics Diskless Shared Root Cluster wurde bereits in zahlreichen Unternehmen, darunter unter anderem bei der Messe München International, der Messe Leipzig und dem Schweizer Full Service Provider IP-Tech, implementiert. Unsere Kunden schätzen besonders das einfache Management, die optimal Skalierbarkeit, die Zuverlässigkeit des Systems und die Kosteneinsparungen von bis zu 50 % durch unsere Lösung,” resümiert Mark Hlawatschek. Universitäts-Sternwarte München (USM) Anwenderbericht Universität München als PDF |

