Leipziger Messe
Umstieg von Microsoft auf Red Hat bringt Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit
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Leipziger Messe: Umstieg von Microsoft auf Red Hat bringt Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit
Mit der com.oonics Enterprise IT Platform verschafft ATIX der Messe eine Kostenersparnis von 65% allein bei Administration.
“Nach den schlechten Erfahrungen mit dem Micosoft-Cluster hat uns das Red Hat Global File System eine Last von den Schultern genommen. Tatsächlich läuft Red Hat Enterprise Linux so reibungslos, dass wir das Betriebssystem auch auf Desktops einsetzen wollen.“
Sebastian Kober, IT-Referent der Leipziger Messe
Hintergrund
Die Leipziger Messe gilt als älteste Messe der Welt - und zugleich als eine der jüngsten und modernsten. Erst 1996 wurde das futuristisch anmutende neue Messegelände eröffnet, das mit seiner faszinierenden Stahl-und-Glas-Architektur Transparenz und Weltoffenheit symbolisiert. Die Messe in Leipzig gehört zu den ostdeutschen Erfolgsgeschichten nach der Wiedervereinigung im Jahre 1990. Was hier geschaffen wurde, ist das Ergebnis langer Messeerfahrung. Das Motto der Leipziger Messe lautet heute „Messen nach Maß“. Das bedeutet maßgeschneiderte Fachmessekonzepte, die exakt auf die Bedürfnisse der Aussteller und Besucher zugeschnitten sind, und einen Rundum-Service vom Konzept über Standbau, Gastronomie und Reiseservice bis hin zur Messedurchführung.
Gelegenheit
Die Leipziger Messe ist auf eine effiziente IT-Infrastruktur angewiesen, um die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zu bieten, die ihre Mitarbeiter, Partner und Aussteller verlangen. Besonders die Zuverlässigkeit der zentralen Dateidienste bereitete den Verantwortlichen der Leipziger Messe gehöriges Kopfzerbrechen. Diese liefen auf einem Microsoft-Cluster dessen Zuverlässigkeit zu wünschen übrig ließ. Mehr als 400 Anwender sind für ihre tägliche Arbeit auf die Verfügbarkeit der Dateisysteme angewiesen und so waren die häufigen Systemausfälle nicht zu akzeptieren. Zudem zeigte sich, dass das Microsoft-System nur schwerfällig zu skalieren war. In dieser Situation sah sich das Team um Sebastian Kober, IT-Referent der Leipziger Messe, nach einer Alternative um.
„Bei unserer Suche nach einer Alternative spielten zahlreiche Überlegungen eine Rolle“, erläutert Kober die Entscheidungsfindung. „Da die Stabilitätsprobleme mit den Windows-Servern den Anlass unserer Suche bildeten, sollte die neue Lösung auf jeden Fall wesentlich zuverlässiger sein. Wir haben darüber hinaus versucht, mehr Unabhängigkeit zu gewinnen und verfolgen die Strategie, Linux möglichst umfangreich einzusetzen, um eine hohe Flexibilität zu erhalten. Der Kostenfaktor spielte ebenfalls eine wichtige Rolle.“
Lösung
Auf seiner Suche nach einem Ersatz für die Windows-Lösung stieß das Team auf das Red Hat Global File System (GFS) und die vom Red Hat Advanced Partner ATIX bei anderen Kunden bereits umgesetzte com.oonics Enterprise IT Platform, eine Cluster-Lösung auf Basis des GFS. Da sie die vielen Vorteile der ATIX Lösung erkannte, entschloss sich die Messe Leipzig zu einem schnellen Umstieg auf die „Diskless Shared Root Cluster“ Technologie, die Basis der IT-Plattform, die von ATIX bereits erfolgreich in anderen Unternehmen installiert wurde.
Um die Schwierigkeiten der traditionellen Ansätze für den Aufbau eines Hochverfügbarkeits-Clusters zu lösen, entschloss sich das IT-Team der Messe Leipzig, jedem Server in dem Cluster direkten Zugriff auf die Speichergeräte zu geben sowie die Möglichkeit diese konkurrierend gleichermaßen lesen und beschreiben zu können. Ein Cluster-Dateisystem verbindet die Applikations-Server und ein angebundenes Speichernetzwerk (Storage Area Network: SAN) und ermöglicht parallele Dateisystemzugriffe aller Cluster-Knoten auf ein zentrales Speichersystem. Die von ATIX entwickelte com.oonics Diskless Shared Root Cluster Technologie treibt diesen Ansatz konsequent auf die Spitze und kommt vollständig ohne Festplatten in den Cluster-Knoten aus.
Die Startkonfiguration für den neuen Cluster der Leipziger Messe besteht aus zwei HP DL 385. Die Red Hat Cluster Suite sorgt einerseits für die Übernahme der Dienste eines ausgefallenen Servers durch einen anderen und andererseits für die Lastverteilung zwischen den Cluster-Knoten.
Das Herzstück des Systems bildet das Red Hat Global File System, das die parallelen Dateisystemzugriffe von allen Cluster-Knoten aus auf ein zentrales Speichersystem ermöglicht. Der Server-Cluster ist über das Netzwerk an ein IBM, Fast T 200 Speichersystem angebunden. Da in einem GFS Storage Cluster viele Server auf dieselben physikalischen Datenblöcke zugreifen, gibt es eine Instanz zur Koordination der verteilten Zugriffe - den so genannten „Lockservice“. Dieser gewährleistet die Datenkonsistenz des Dateisystems und ist nicht an einen spezifischen Server gebunden.
ATIX hat dieses moderne Speicherkonzept einen Schritt weiter entwickelt. Der Cluster der Messe Leipzig verzichtet komplett auf Festplatten in den Cluster-Servern. Sie booten direkt vom Speichersystem und teilen sich über das GFS Dateisystem alle Daten, auch das Betriebssystem. Diese Konfiguration ist optimal skalierbar: neue Ressourcen in Form neuer Server-Hardware können nach dem „Plug & Play“-Prinzip einfach hinzugefügt werden. Sie erleichtert auch die Pflege des Betriebssystems enorm, weil jeweils nur eine Instanz des Betriebssystems zu aktualisieren ist. Eine perfekte Basis für einen zukünftigen Cluster-Ausbau. Es müssen lediglich Server hinzugefügt oder ausgetauscht werden, eine Installation entfällt und die Betriebskosten sind von der Anzahl der Server entkoppelt.
Vorteile
Heute bildet die Konfiguration des Clusters der Messe Leipzig eine effiziente, flexible Lösung auf der Höhe der Zeit. Mit der ATIX Lösung profitiert die Messe von einer gesteigerter Verfügbarkeit ihres Clusters und genießt einfache Verwaltbarkeit und Hardware-Updates.
Die konsequente Trennung von Cluster-Knoten und zentralem Disk-Storage steigert die allgemeine Verfügbarkeit des Clusters indem sie alle Information über den Aufbau und Inhalt des Clusters im zentralen Speichersystem konsolidiert. Der Ausfall eines Servers verursacht somit keine Probleme und es müssen keinerlei Informationen wiederhergestellt werden. Es muss lediglich die Server-Hardware ausgetauscht werden, um das System wieder in den Normalzustand zu versetzen. Außerdem entkoppelt das com.oonics Diskless Shared Root Cluster Konzept die Betriebskosten von der Anzahl der Server. Das heisst unabhängig davon, aus wie vielen Servern der Cluster besteht, die Betriebskosten bleiben immer konstant niedrig.
„Die Installation bei der Leipziger Messe hat unsere vorangehenden Erfahrungen bestätigt“, erinnert sich Mark Hlawatschek, Vorstand von ATIX. „Die Kombination aus Standard-Hardware und Open Source Software hat sich erneut als sehr leistungsstark erwiesen. “
„Die Lösung von ATIX hat sich in der Implementierung als sehr einfach erwiesen“, freut sich Sebastian Kober. „Das System ist nicht nur sehr effektiv, sondern lässt sich auch einfach skalieren. Das bietet uns auch für unser künftiges Wachstum die optimale IT-Unterstützung.“
Schnellübersicht |
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Branche | Messeveranstalter |
Region | Deutschland |
Migration | Von Microsoft auf die com.oonics Enterprise IT Platform basierend auf Red Hat Enterprise Linux, Red Hat Cluster Suite und Red Hat Global File System |
Software | com.oonics Enterprise IT Platform basierend auf Red Hat Enterprise Linux, Red Hat Cluster Suite, Red Hat Global File System |
Hardware | HP DL Server, IBM Fast T 200 SAN |
Vorteile | 65% Kostenersparnis allein bei Administration, absolute Zuverlässigkeit, hohe Skalierbarkeit, Beratung und Support |
Andwenderbericht Leipziger Messe als PDF
